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03.10.2019 INFORS HT lanciert neue Version des Techfors-Pilotbioreaktors

Mit dem Techfors bietet INFORS HT eine massgeschneiderte Lösung für Bioprozesse im Produktionsmassstab. Der neue Pilotbioreaktor unterscheidet sich nicht nur optisch von seinen Vorgängern. Die Benutzeroberfläche ist konsequent workflow-orientiert und macht damit die Bedienung des Techfors besonders einfach. Mit Hilfe der Bioprozess-Software eve® lassen sich in einem GMP-regulierten Umfeld komplexe Bioprozesse nicht nur steuern, überwachen und analysieren, sondern auch dokumentieren.

Wie bereits bei den bisherigen Modellen setzt INFORS HT dabei auf ein modernes Design und klare Linienführung. Die neue Version des Pilotbioreaktors hat aber deutlich mehr zu bieten: „Nebst der modernen Optik mit ergonomisch angeordneten Pumpen und neigbarem Touchscreen haben wir ein spezielles Augenmerk auf eine konsequent Workflow-orientierte Benutzeroberfläche gelegt,“ erzählt Dr. Dirk Hebel, Lead Product Manager Bioreactors, INFORS HT.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der neue Techfors Pilotbioreaktor lässt sich spielend leicht über die Touchscreen-Benutzeroberfläche steuern. Dabei kommt dieselbe Software zum Einsatz wie bei den kleineren Bioreaktoren. Dies hat den Vorteil, dass der Benutzer direkt loslegen kann – ohne Einarbeitungszeit. Die Oberfläche und Abläufe sind bereits von den kleineren Tisch- und Parallelbioreaktoren bekannt. Mit Hilfe der Bioprozess-Software eve® lassen sich komplexe Bioprozesse nicht nur steuern, überwachen und analysieren, sondern auch GMP-konform dokumentieren.

Die bewährten Vorteile des Techfors finden sich auch bei der neuen Version: Jeder Pilotbioreaktor wird genau nach den Anforderungen des Kunden produziert. Dank der modularen Bauweise ist eine spätere Nachrüstung mit Sensoren oder Analysegeräten jederzeit möglich. Das INFORS HT-Team unterstützt Sie bei Bedarf in jedem Projekt bei der Qualifizierung und Validierung.

15.08.2019 Die Minitron kommt im neuen INFORS HT Design auf den Markt

Die Designlinie fügt sich mit frischem Weiss und dezenten Akzenten in Orange perfekt in die Laborumgebung ein. Die Geräte innerhalb der Designlinie wirken wie aus einem Guss. Das gilt auch für die Handhabung: Das Display und die wichtigen Funktionstasten sind produktübergreifend an derselben Stelle und die Bedienabläufe sind aufeinander abgestimmt. Auch die Verbindung mit eve® ist über eine einheitliche Ethernet-Schnittstelle spielend leicht hergestellt. Anders ausgedrückt: Wer bereits eine Multitron hat, bedient mit derselben Selbstverständlichkeit auch die Minitron.

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Upgrade auf neue INFORS HT Designlinie
  • Einheitliche, fliessende Bedienabläufe
  • Ethernet-Schnittstelle zur Verbindung mit eve®

Das Beste kommt zum Schluss: Die neue Minitron wird bereits ab September 2019 ausgeliefert. Die bisherige braune Version ist nicht mehr erhältlich. Alle neuen Bestellungen werden per sofort in der neuen Version produziert und ausgeliefert.

11.06.2019 Neuer Release von eve®, der Plattform-Software für Bioprozesse

INFORS HT veröffentlicht eine neue, noch leistungsstärkere Version von eve®, mit der Hard- und Software von Drittanbietern noch besser in die Plattform integriert werden können. Als neues Feature gibt es eine Alarm-Funktion. Dabei wird der Nutzer per E-Mail benachrichtigt, sobald während des Bioprozesses Störungen oder abweichende Werte auftreten.

Die neue Version Q2 2019 macht die Integration von Geräten und Software von Drittherstellern in die Plattform noch einfacher. Der neue E-Mail-Alarm geht über die bisherige Steuerung und Kontrolle über den Browser hinaus und benachrichtigt die Nutzer, sobald bei einem Batch ein Alarm ausgelöst wird. Die Parameter für diesen Alarm, wie etwa Temperaturabweichungen oder Netzwerkproblemen können vorab für jeden Batch festgelegt werden.

Die wichtigsten Features der neuen eve®-Version im Überblick:

  • Neues automatisches E-Mail-Alarmsystem: eve® sendet E-Mails bei Batch-Alarmen
  • Erweiterte Kompatibilität und Flexibilität mit Hard- und Software von Drittanbietern: Neue REST API und neue Benutzeroberfläche für Treiber für eine einfache und schnelle Integration in eve®
  • Die Feeding-Pumpen für Schüttelkolben des LIS (Liquid Injection System) von aquila biolabs werden von eve® unterstützt

Weitere Features und Optimierungen

  • Verbesserte der Gesamtperformance bei der Öffnung von Batches
  • Automatische Benachrichtigung bei neuer Version
  • Neue SI-Einheit für Parameter verfügbar
  • Benennung von individuell angepassten Funktionen in der Batch-Strategie
  • Umbenennung von Parametern, um diese z.B. an die des verwendeten Geräts anzupassen
  • Konfigurierbarer OPC-Treiber (DA, XML DA und UA) mit neuer Benutzeroberfläche
  • Konfigurierbarer Modbus-Treiber (RTU und TCP) mit neuer Benutzeroberfläche
  • Konfigurierbarer Applikon-Treiber mit neuer Benutzeroberfläche

Nutzern mit einer gültigen Support & Assurance-Lizenz steht die neue Version kostenlos zum Download zur Verfügung.

17.05.2019 Biomassemessung in Bioreaktoren wird noch einfacher und umfassender

Mit der Kombination von zwei neuen Produkten liefern INFORS HT und aquila biolabs eine neue Lösung zur automatischen, umfassenden und zugleich unkomplizierten Biomassemessung in Bioreaktoren. Möglich ist dies mit der Technologie der nichtinvasiven Onlinemessung von Biomasse, die in die Plattform-Software für Bioprozesse eve® integriert ist.

Eine manuelle Offline-Biomassemessung ist zeitaufwändig, ermöglicht nur ein begrenztes Verständnis des Bioprozesses und birgt eine höhere Fehlerquote. Durch den Einsatz von Sensoren entfallen die manuellen Proben zur Biomassemessung. aquila biolabs geht einen Schritt weiter und bietet mit dem CGQ BioR einen Sensor, der nicht einmal mehr in das Kulturmedium eingeführt werden muss. Stattdessen wird der Sensor an der Aussenwand des Kulturgefässes angebracht und misst optisch über Streulichtmessungen die Biomasse. So werden in Echtzeit detaillierte mikrobielle Wachstumskinetiken aufgenommen. Gleichzeitig entfallen das Autoklavieren und die Installation vorab – der Sensor kann jederzeit angebracht werden. Die Biomassedaten, die der CGQ BioR liefert, können zur Prozesssteuerung verwendet werden, z.B. bei der wachstumskurvenbasierten Induktion der Proteinproduktion oder zur Erstellung von Feedingprofilen. Werden die Daten in eve® übertragen, kann die Wachstumskinetik übersichtlich dokumentiert und mit früheren Batches verglichen werden. Die ereignisbasierte Steuerung ist damit ebenso einfach möglich wie komplexe Feedingprofile basierend auf der Biomasseentwicklung. Zudem liefert eve® einen Softsensor zur Korrelation der Messwerte mit z.B. OD oder Biotrockenmasse. Der CGQ BioR kann direkt in INFORS HT Bioreaktoren integriert werden. Die Messwerte werden direkt auf deren Touchscreens angezeigt. Alternativ ist der Sensor als Stand-Alone-Version für die Geräte von Drittanbietern verfügbar.

06.05.2019 Minifors 2-Tischbioreaktor jetzt auch für Zellkulturen

INFORS HT erweitert das Produktportfolio für Zellkulturanwendungen. Der Minifors 2-Tischbioreaktor, der für sein nutzerfreundliches Design mit dem iF Gold Award ausgezeichnet wurde, ist ab jetzt in einer neuen Version erhältlich. Das bewährte Konzept – ein kompaktes, aber umfangreich ausgestattetes Bioreaktorsystem, das einfach zu bedienen ist – bleibt dasselbe.

Der Minifors 2 ist ein vorkonfiguriertes Komplettpaket, mit dem Nutzer ihre Zellkultur-Bioprozesse ohne aufwändige Installation schnell starten können. Das in drei Grössen erhältliche Kulturgefäss ist vollständig ausgestattet mit digitalem pH- Sensor und optischen pO2-Sensor, Temperatursensor, Abgaskühler, (Anti-)Schaumsensor, Sparger, Probennahmesystem und bis zu drei zusätzlich frei verfügbaren Ports. Betrieben wird das Kulturgefäss an einem kompakten Grundgerät mit vier frei konfigurierbaren Pumpen und einem Touchscreen als Bedieneinheit. Die Zellkulturversion bietet zudem fünf vollautomatischen Gasstrecken und kann über zwei analoge Ein- und Ausgänge zusätzlich externe Pumpen ansteuern. Weiterhin kann der Bioreaktor optional durch Biomassesensoren, Abgasanalyse und eine externe Waage für gravimetrisches Feeding ergänzt werden.

Mit diesen zusätzlichen Optionen und der Anbindung an die Plattform-Software eve® lassen sich Bioprozesse noch einfacher verstehen und weiter optimieren.

Dank der integrierten und intuitiven Touchscreen-Software bleibt der Minifors 2 trotz der umfangreichen Ausstattung einfach bedienbar. In mehreren Sprachen leitet die intuitive Software schrittweise durch alle Funktionen, wie z.B. die Kalibrierung der Sensoren. Bei Bedarf können kurze Texte mit Informationen zu Komponenten und Anwendungen eingeblendet werden.

«Gerade für Einsteiger, die einen einsatzbereiten und einfach zu handhabenden Bioreaktor für ihre Zellkulturanwendungen brauchen, sehen wir den Minifors 2 für Zellkulturen als interessante Alternative zu Single-Use-Bioreaktoren», so Daniel Egger, Marketingleiter bei INFORS HT.

18.01.2019 Die beste Multitron aller Zeiten

Eine Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt: Über 20 Jahre nach der erstmaligen Markteinführung der Multitron präsentiert INFORS HT die vierte Generation des Inkubationsschüttlers in einem neuen Design und bietet damit eine neue, noch bessere Lösung für beste Kultivierungsbedingungen sowie ungeschlagene Kapazität bei minimalem Platzbedarf und einfacher Bedienung.

Die neue Multitron bietet Forschern noch bessere Voraussetzungen für die Kultivierung von Mikroorganismen, Zellkulturen und phototropen Organismen. Durch das neue Temperierkonzept wird eine optimale, gradientenfreie Temperaturuniformität erreicht, die vergleichbare Wachstums-bedingungen für alle Batches garantiert. Dazu bietet die neue Multitron ein verbessertes Hygienedesign. Der Innenraum mit abgerundeten Ecken kommt mit wenigen Teilen aus und ist daher besonders einfach zu reinigen. Zusammen mit der neuen UV-Dekontamination, der kondensatfreien Direktdampfbefeuchtung und der antibakteriellen Gehäusebeschichtung erfüllt die Multitron die hohen Anforderungen für Zellkultur-Anwendungen.

Zudem erfüllt die neue Multitron auch die zunehmenden Effizienzansprüche in der Biotechnologie. Wie auch die Vorgängerversion ist die Kapazität des Inkubationsschüttlers im Verhältnis zum Platzbedarf einzigartig. In einer dreifach gestapelten können über 50 Liter bzw. 23 000 Parallelansätze kultiviert werden, obwohl das Gerät nur 1 m breit ist. Die oberste Einheit bleibt nach wie vor mit einer bequemen Arbeitshöhe von 1,40 m zugänglich. Der neue Türmechanismus und die schnelle Start-Stopp-Automatik minimieren die Unterbrechungen während der Kultivierung.

«Die neue Multitron kombiniert die bewährten Vorteile mit neuen Features als Antwort auf die Trends und den geänderten Anforderungen in der Forschung und Entwicklung, wie etwa die fortschreitende Digitalisierung. So bietet die Multitron ab jetzt eine Ethernet-Schnittstelle, mit der einfach SCADA-Softwares wie eve® angebunden werden können.» erklärt Dr. Dirk Hebel, Produktmanager Bioprocess Equipment bei INFORS HT.

Die neue Multitron kann ab 18. Januar bei allen INFORS HT-Filialen sowie INFORS HT-Distributoren bestellt werden.

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